|
Der HSV verliert Auswärts gegen den PSV Eindhoven mit 2:3. Dank der Auswärtstore ist der HSV jedoch in der nächsten Runde der Europa League. Das Hinspiel zu Hause gewann der HSV mit 1:0. 
Aufstellung: Rost - Demel, Rozehnal, Mathijsen, Aogo - Zé Roberto, Rincón - Tesche (46. Pitroipa), Elia, Trochowski (89. Berg) - Petric (77. Boateng) Tore: 1:0 Toivonon (02.), 2:0 Dzsudzsak (43.), 2:1 Petric (46.), 2:2 Trochowski (79./FE.), 3:2 Koevermans (90.)
Zuschauer: 30.000
Schiedsrichter: Michael Dean (England)
Gelbe Karten: Toivonen, Engelaar, Salcido, Koevermans / Tesche, Rincón, Mathijsen
Gelb-Rote Karten: - / Demel (74.)
Rote Karten: Dzsudzsak (55.Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter) / - Stimmen zum Spiel: Bruno Labbadia: Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Dieser Europapokalabend hatte alles, was man sich als neutraler Beobachter wünschen kann. Es ging auf und ab, ein wahres Wechselbad der Gefühle. Wir bekommen quasi direkt nach dem Anpfiff einen Gegentreffer. Die Mannschaft aber hat sich sofort ins Spiel zurückgekämpft und war schon in Halbzeit eins spielbestimmend. Das Freistoßtor von Dzsudszak wird von Mladen unglücklich abgefälscht. Was dann in der zweiten Hälfte passiert ist, war unglaublich. Die Mannschaft hat den Kampf angenommen und um jeden Zentimeter Rasen gefightet. Dass es bis zum Schluss spannend blieb, zeigt auch die Klasse der PSV, die uns hier heute alles abverlangt hat. Piotr Trochowski: Ich habe schon einige wichtige Elfmeter geschossen. Es ist ein geiles Gefühl! Ich liebe diese 1:1-Situationen. Es war kein einfaches Spiel für uns und daher war ich natürlich sehr froh, dass mein Ball auch ins Tor gegangen ist. Viel Zeit zur Freude haben wir nicht. Zum einem haben wir in diesem Wettbewerb noch nichts erreicht und zum anderen spielen wir ja bereits am Sonntag schon wieder gegen eine Spitzenmannschaft in der Bundesliga. Mladen Petric: Ich hoffe, dass meine Verletzung nicht allzu schlimm ist. Nach der ausführlichen Untersuchung in Hamburg werden wir weitersehen. Bei meinem Tor war ich sehr froh, dass ich noch mit der Fußspitze an den Ball gekommen bin. Für solche Spiele lebt man als Fußballer. Unser Traum vom Finale in Hamburg ist riesig, aber wir haben erst einen weiteren Schritt geschafft. Frank Rost: In der Europa League geht es immer hart und spannend zur Sache, das werden wohl vor allem die Fans lieben. Wir müssen unsere Leistung immer auf dem Platz bringen und das ist uns gerade in der ersten Halbzeit nicht immer gelungen. Aber wenn du am Ende als Gewinner auf dem Platz stehst, dann ist das ein tolles Gefühl. Auf solche packenden Spiele freue ich mich immer am meisten. Joris Mathijsen: Es war ein unglaublich packendes Spiel. Die Partie begann für uns mit dem frühen Gegentor denkbar schlecht. Wir haben den Gegner zu viel Platz gelassen und waren nicht immer konzentriert bei der Sache. Im zweiten Durchgang wurde die Partie dann auch bedingt durch die beiden Platzverweise sehr hektisch. Dabei war es extrem wichtig, dass wir direkt nach der Halbzeit wieder rangekommen sind. Wir haben toll gekämpft. Dass es am Schluss noch einmal so spannend wurde, war unnötig. Wenn man beide Spiele nimmt, war unser Vorsprung, der uns ins Achtelfinale gebracht hat, hauchdünn. Umso größer ist die Freude, dass wir es geschafft haben. Noch aber haben wir nichts erreicht. Es gilt, auch dieses Spiel nüchtern zu analysieren und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Nun geht es am Sonntag nach München, wo es mindestens ebenso schwer wird, zu bestehen.
|