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Geschrieben von Administrator   
Dienstag, 13. Oktober 2009

Hier findet ihr nun alle Beiträge über den OFC Nübbel 06 aus der Presse:

 

 

19.07.2010 Schleswig Holsteinischer Zeitungsverlag

HSV-Fanclub: Sport und Spenden

 

 Spendenübergabe: 550 Euro an den Förderkreis Kiel für krebskranke Kinder, 550 Euro an die Babyhilfe Rendsburg/Osterrönfeld. Das ist das Ergebnis des dritten Benefiz-Fußballturniers, das der vor vier Jahren gegründete HSV-Fanclub Nübbel 06 veranstaltete.

Neben den sportlichen Begegnungen mit weiteren HSV-Fanclubs aus Rendsburg, Büdelsdorf, Flensburg, Tarp, Dithmarschen und Preetz wurde auch Geld durch den Losverkauf für eine Tombola eingespielt, bei der es von Fußbällen und Shirts bis zu Handys und einem Flachbildschirm 250 nützliche Preise zu gewinnen gab. "Die Preise hat Helmut Schulze bei verschiedenen Firmen locker gemacht", erzählte der Vorsitzende Nils Wohlmacher. Zur Übergabe de der Spenden waren Bernd Kruse (Förderverein für krebskranke Kinder), und Ingrid Pöpperl (Babyhilfe Rendsburg) nach Nübbel gekommen.

 

 

15.09.2009 Schleswig Holsteinischer Zeitungsverlag

Mit einem Taxi nach Wien

 

Sein Herz schlägt seit 30 Jahren für den HSV: Deshalb war es für Draksal gleich nach der Auslosung der Europa-League-Begegnungen klar, dass er den 36-Stunden-Trip nach Wien auf sich nimmt. „Das ist die Liebe zum Verein“, erklärt der Tankstellenkaufmann aus Büdelsdorf, der in Gettorf arbeitet.


Am meisten fiebert der 46-Jährige der Hinfahrt entgegen: „Ich kann meist in der Nacht davor vor Aufregung gar nicht schlafen.“ Es ist nicht Draksals erste weite Reise zu einem Auswärtsspiel, die er mit seinen Freunden aus dem HSV-Trabi-Fan-Club unternimmt, die aus Neudorf-Bornstein, Kiel und Rendsburg kommen. Außerdem sind auf der Wien-Fahrt noch Mitglieder von „Schwarz Weiß Blaue Karos“ aus Hamburg dabei.

„Wir machen regelmäßig solche Touren“, berichtet Draksal, der in diesem Jahr schon eine Busreise nach Manchester (plus Fährfahrt) absolvierte. Bereits vor ein paar Jahren fuhr er im Großraumtaxi zu einem HSV-Spiel nach Kopenhagen. Warum nehmen die Fans nicht die Bahn, sondern ein Taxi? „Die ist teurer“, hat Draksal im Internet recherchiert. Und wie wär's mit einem Billigflieger? „Da kriegen wir nicht alle 22 unter einen Hut“, meint der HSV-Fan, der im Oktober nach Schottland fliegen will, wenn sein Club gegen Glasgow spielt. „Außerdem reißen die anderen ein Auge, wenn wir im Taxi vorfahren“, sagt Draksal.

 

Also in einem Taxi nach Wien. Die Reise beginnt Mittwoch gegen 23 Uhr in Eckernförde. Gefahren werden die HSV-Fans vom Eckernförder Bus- und Taxiunternehmer Wolfgang Ottenberg, der sich mit Kollegin Sylvia Behrens abwechselt. Er ist selbst HSV-Fan und hat Verständnis für seine Fahrgäste, denen er Pausen im Zwei- oder Drei-Stunden-Takt gönnen will. „Wir halten uns an die gesetzlichen Regeln“, betont Ottenberg.

 

Für Stimmung im Taxi sorgen die Fans: „Wir nehmen immer CDs mit HSV-Mucke mit“, kündigt Draksal an. Natürlich werde im Taxi das eine oder andere Bier getrunken, aber auch geschlafen - sofern das möglich ist. Denn wenn die Fans nach etwa 15 Stunden in Wien ankommen, ist ein Besuch auf dem Friedhof geplant, wo Trainerlegende Ernst Happel ruht, der den HSV in den 80er Jahren zu großen Erfolgen verhalf. Anschließend treffen sich die Nordlichter in einer Kneipe mit anderen HSV-Fans. „Dann machen wir friedlich Party“, kündigt Draksal an. Nach dem Spiel gegen Rapid Wien (Beginn: 19 Uhr) fahren die Fans nach Hause. 

 

 

10. August 2009 Schleswig Holsteinischer Zeitungsverlag    

HSV-Fans ermöglichen krebskranken Kindern Ausflug nach Bispingen

 

Zum zweiten Mal richtete der vor drei Jahren gegründete HSV-Fanclub Nübbel 06 ein Benefiz-Fußballurnier auf dem Nübbeler Sportplatz aus. Damit verbunden war eine Tombola. Waren im vergangenen Jahr insgesamt 1000 Euro an die örtliche Grundschule und den Kindergarten gespendet worden, so wurden in diesem Jahr je 500 Euro an den Rettungshubschrauber Christoph 42 und an den Verein "Förderkreis für krebskranke Kinder Kiel" gespendet.

 

Am Freitagabend fand die Übergabe des letztgenannten Teils der Spende im Fan-Raum des 39 Mitglieder starken Vereins im Gebäude "Ole Kass" an Bernd Kruse vom Vorstand des Förderkreises Kiel statt. Die Gruppe unter dem Vorsitz von Nils Wohlmacher konnte sich keinen besseren Zeitpunkt dafür denken, denn unmittelbar danach fand der feierliche Start in die neue Bundesligasaison statt, den die Mitglieder von der Leinwand miterleben wollten.

 

"Wir hatten acht befreundete Fanclub-Teams zu dem Fußballturnier im Mai eingeladen", berichtete Wohlmacher. Das sportliche Ergebnis sei nicht wichtig gewesen; im Vordergrund habe der Erlös der Tombola gestanden. Und die sei mit 250 Preisen üppig bestückt gewesen. Es war Stephan Schnepel, der Firmen und Betriebe nach Spenden erfolgreich abgeklappert hatte. Zum Beispiel gab es Gutscheine von Barbier bis Bäcker, von Lebensmittelgeschäften bis zu Leckereien aus der Eisdiele, einen Flachbild-Fernseher und viele wertvolle Preise mehr, deren Verlosung zu dem Erfolg führte. Der Betrag wird nach Aussage von Kruse sofort verwendet: In diesen Tagen unternimmt die Jugendgruppe mit betroffenen Kindern einen mehrtägigen Ausflug nach Bispingen in den Center Park.

Schon jetzt laufen die Planungen für das Benefiz-Turnier im nächsten Jahr; denn der Fanclub will weitermachen: Das Entgegenkommen der Unterstützer ist groß.

 

 

 


 

 

Letzte Aktualisierung ( Montag, 19. Juli 2010 )